Wer an Fronleichnam nach der Prozession noch nicht genug Bewegung hatte, war bei Reinhard Kockmanns Wanderung genau richtig. Vom Jägerhof führte die etwa 16 Kilometer lange Strecke zunächst nach Neuenheerse und anschließend über den Eggeweg zurück. Dabei kamen rund 260 Höhenmeter zusammen – gerade genug, um den Kreislauf in Schwung zu bringen, ohne dass die Wanderung zur Bußübung wurde. Die abwechslungsreiche Landschaft der Egge mit ihren schattigen Waldwegen und schönen Ausblicken sorgte dafür, dass die Kilometer wie im Flug vergingen. Bei einer gemütlichen Rucksackpause blieb genügend Zeit für Gespräche, bevor es auf den letzten Abschnitt der Tour ging. Nach rund viereinhalb Stunden kehrte die Gruppe zufrieden zum Ausgangspunkt zurück. Den gelungenen Wandertag ließen viele anschließend bei einer gemeinsamen Einkehr ausklingen.
40 Kilometer auf dem Weserberglandweg – der Name „Waden-Beißer“ war keineswegs übertrieben. Früh am Morgen traf sich die Gruppe mit Konstantin Paul am Hamelner Hauptbahnhof, bevor der Zug alle nach Rinteln brachte. Dort begann die sportliche Streckenwanderung zurück nach Hameln. Mit einem flotten Tempo, guter Laune und der nötigen Portion Ausdauer ging es durch das abwechslungsreiche Weserbergland. Anspruchsvolle Anstiege brachten die Waden regelmäßig auf Betriebstemperatur, wurden aber immer wieder mit schönen Ausblicken belohnt. Die gemeinsame Rucksackpause und die Einkehr am Süntelturm sorgten dafür, dass die Energiereserven rechtzeitig wieder aufgefüllt werden konnten. Trotz der stolzen Distanz blieb unterwegs genügend Zeit für Gespräche und den einen oder anderen humorvollen Kommentar darüber, wer diese Tour eigentlich „eine gute Idee“ genannt hatte. Kilometer für Kilometer rückte Hameln näher, bis schließlich alle das Ziel erreichten – müde, aber sichtlich zufrieden. Nach rund zehn Stunden Gehzeit standen am Ende nicht nur 40 absolvierte Kilometer auf der Uhr, sondern auch das gute Gefühl, gemeinsam eine echte Herausforderung gemeistert zu haben. Wer dabei war, wird sich noch eine Weile an seine Waden erinnern – und vermutlich genauso gern an einen großartigen Wandertag im Weserbergland.
Bei sehr warmen Wanderwetter machte sich die kleine Gruppe gemeinsam mit Dieter Fastabend auf den Weg zu einer abwechslungsreichen Rundwanderung um Brenkhausen. Die rund 18 Kilometer lange Strecke mit etwa 400 Höhenmetern führte über abwechslungsreiche Wald- und Feldwege und bot immer wieder schöne Ausblicke auf die Landschaft des Höxteraner Landes. Die Anstiege sorgten zwar hin und wieder für etwas erhöhte Atemfrequenz, wurden aber jedes Mal mit herrlichen Panoramen belohnt. In geselliger Runde vergingen die Kilometer wie im Flug, und unterwegs blieb ausreichend Zeit für eine kleine Rast sowie viele gute Gespräche. Nach der gelungenen Wanderung kehrte die Gruppe am Flugplatz Brenkhausen ein. Bei gutem Essen und kühlen Getränken ließ man den Wandertag gemütlich ausklingen und konnte den Flugbetrieb aus nächster Nähe beobachten – ein gelungener Abschluss einer rundum schönen Tour.
Beim sommerlichen Stammtisch stand diesmal nicht nur das gemütliche Beisammensein, sondern auch der Grill im Mittelpunkt. In entspannter Atmosphäre wurde gemeinsam gegessen, geplaudert und viel gelacht. Während auf dem Grill Würstchen und andere Leckereien brutzelten, blieb genügend Zeit für Gespräche über vergangene Touren, neue Wanderpläne und alles, was sonst noch bewegt. Wie so oft zeigte sich, dass der Stammtisch nicht nur vom Wandern lebt, sondern vor allem von der Gemeinschaft. Ein herzliches Dankeschön an alle, die etwas zum Buffet beigetragen, den Grill angeheizt oder beim Auf- und Abbau geholfen haben. So wurde der Abend zu einem gelungenen Auftakt in die Sommersaison.
Während viele den Sonntag noch im Bett verbrachten, machte sich die Wandergruppe bei der Frühwanderung bereits um 4:00 Uhr morgens am Steinhoster Becken unter der Führung von Andrea und Otto Osdiek auf den Weg. Trotz des angekündigten heißen Sommertages sorgten die frühen Morgenstunden für angenehme Wanderbedingungen und eine besondere Stimmung. Die rund 17 Kilometer lange Tour führte durch die abwechslungsreiche Landschaft des Steinhorster Beckens, entlang des Furlbachs und der Ems. An den Aussichtstürmen boten sich schöne Blicke über das Naturschutzgebiet mit seiner artenreichen Vogelwelt. Einen interessanten Kontrast zur Natur bildeten die Windenergieanlagen, deren beeindruckende Dimensionen aus nächster Nähe zu erleben waren. Nach der Rückkehr zum Café Brinkmann ließ die Gruppe den gelungenen Wandervormittag bei einem gemeinsamen Frühstück gemütlich ausklingen. Ein früher Start, der sich einmal mehr gelohnt hat.
Beim Seniorenfrühstück stand einmal mehr das gemütliche Beisammensein im Mittelpunkt. In entspannter Atmosphäre wurde gemeinsam gefrühstückt, erzählt und viel gelacht. Das Seniorenfrühstück ist längst zu einem festen Bestandteil unseres Jahresprogramms geworden und zeigt, dass Gemeinschaft im DAV nicht nur auf den Wanderwegen, sondern auch am Frühstückstisch gelebt wird. Ein herzliches Dankeschön an alle, die bei der Organisation und Vorbereitung mitgeholfen haben und diesen schönen Vormittag ermöglicht haben.
Ausführlichere Berichte zu den Wanderungen findet ihr in den nächsten Sektionsmitteilungen, welche im Oktober erscheint.
Steffi Buckler
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